ASG Baden-Württemberg

 

ASG-Landeskonferenz 2012

LDK2012Auf der ASG-Landeskonferenz am 17.11.2012 in Stuttgart wurde Klaus Kirschner (KV Rottweil) als Landesvorsitzender erneut bestätigt. Stellv. Landesvorsitzende sind Dr. Olivier Elmer (KV Rhein-Neckar), Marlis Stängle (KV Rems-Murr) und Herbert Weisbrod-Frey (KV Heidelberg). Als Beisitzer/innen wurden gewählt: Manfred Bleil (KV Heidenheim), Claudia Brackmeyer (KV Konstanz), Dr. Manfred Eissler (KV Tübingen), Heinz Grauer (KV Stuttgart), Dr. Max Hahn (KV Konstanz), Olivier Mannschott (KV Rhein-Neckar), Oliver-Stefan Reken (KV Ludwigsburg), Peter Schrade (KV Rems-Murr), Sabine Seifert (KV Mannheim) und Gabriele Teichmann (KV Neckar-Odenwald).
Die Konferenz stand unter dem Motto "Für eine bedarfsgerechte, solidarisch und paritätisch finanzierte Gesundheits- und Pflegeversicherung". Dazu referierten Katrin Altpeter MdL, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, und Roland Sing, VdK-Landesvorsitzender und Vorsitzender des Landesseniorenrats.
Podium LDK2012
Ministerin Altpeter stellte die Gesundheitspolitik der Landesregierung vor. Dabei steht eine wohnortnahe Versorgung der Patienten im Vordergrund. Die Schließung einzelner Krankenhäuser aus qualitativen und ökonomischen Gründen lasse sich nicht vermeiden. Durch die Einrichtung ambulanter Versorgungszentren in nahezu allen Landkreisen werde dies aufgefangen. Katrin Altpeter plädierte dafür, Krankenhäuser nicht weiter zu privatisieren, sondern in kommunaler Verantwortung zu betreiben. Das neue Heimrecht bedeute eine umfassende Neuorientierung, mit der die Würde der Menschen gewahrt bleiben und die Bildung gemeinschaftlicher, selbstbestimmter Wohnformen unterstützt werden soll.
Dr. Hermann forderte die Abschaffung der Zwei-Klassen-Medizin und eine Rückkehr zu Solidarität und Gerechtigkeit im Gesundheitswesen. Alle Bürgerinnen und Bürgern sollten gleichen Zugang zu medizinisch notwendigen Leistungen haben.
Für Roland Sing stehen Gesundheitsversorgung und Pflege in solidarischer Verantwortung. Er spricht sich für die Bürgerversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen, sowie für eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung aus.